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Ferienanlage im Norden von Rügen

Drewoldke in der Nähe des Ostseestrandes und der Orte Altenkirchen
sowie Breege-Juliusruh

Ferienanlage Rana Rike im Norden der Insel Rügen in Drewoldke in der Nähe von Juliusruh und Altenkirchen

Ferienanlage Rana Rike mit zehn Häusern in einem Eichenwald und in der Nähe des Strandes

Ferienzimmmer, Gästezimmer auf der Insel Rügen

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Ferienwohnungen und Zimmer für den Urlaub auf Rügen

Ralswiek auf Rügen

Ferienzimmer im Torhaus in Ralswiek auf Rügen

Torhaus am Eingang
des Parks von Ralswiek:

Ferienwohnungen auf der Insel Rügen

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Ferienhäuser auf der Insel Rügen

Alt-Reddevitz auf der
Halbinsel Mönchgut

Ferienhaus in Alt-Reddevitz auf der Halbinsel Mönchgut, die sich im Südosten der Insel Rügen befindet

Ferienhäuser mit 50,
80 und 140 qm im
Südosten von Rügen

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Ferienhäuser HIER

Ferienhaus in der Stadt Stralsund

Ferienhaus in der Welterbestadt und Hansestadt Stralsund

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Schimmel und Wellen:
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Vilm: Ausflugsfahrten zur Insel Vilm und Führungen auf der Insel Vilm

Führung auf der Insel Vilm

Foto oben: Beginn der Führung auf der Insel Vilm.

Vom Hafen Lauterbach kann man mit dem Motorschiff "JULCHEN" zur Insel Vilm gelangen. Mit Hin- und Rückfahrt dauert eine Führung auf der Insel Vilm 2,5 bis 3 Stunden. Da täglich nur 30 Personen zu einer öffentlichen Führung auf die Insel Vilm dürfen, sollte man sich rechtzeitig anmelden:

Fahrgastreederei Lenz e.K.. Telefon: 038301-61896, Fax: 038301-61874,
E-Mail: fgr.lenz@t-online.de, Internet: www.vilmexkursion.de

oder Infokiosk im Lauterbacher Hafen / Jenny'y Hafencafé

 

Informationen zur Insel Vilm im Greifswalder und Rügenschen Bodden

Zum Landkreis Rügen gehören nicht nur die Insel Rügen und deren große westliche Nachbarinseln Hiddensee und Ummanz sondern auch die Insel Vilm vor der Südküste Rügens. In der Literatur heißt es zur Lokalisierung dieser Insel auch, dass sie zusammen mit der Greifswalder Oie und dem Ruden zu den drei Inseln im Greifswalder Bodden gehöre. Gemeint ist damit das Gewässer zwischen Rügens Südküste und der Küste vor der Stadt Greifswald. Auf Rügen ist es indes üblich, das Küstengewässer von Lauterbach bis hinter die Insel Vilm "Rügischer Bodden" zu nennen. Ihm schließt sich dann in dieser Unterteilung der Gewässer der große Greifswalder Bodden an. Wundern Sie sich also nicht, wenn Ihnen das eine Mal erzählt wird, dass die Insel Vilm im Greifswalder Bodden liegt und ein anderes Mal vom Rügischen Bodden die Rede ist. Gemeint ist das Gleiche.

Die Größe der kleinen Insel Vilm

Die Insel Vilm besteht aus dem "Großen Vilm" im Nordosten mit Erhöhungen bis zu rund 37 Metern und dem "Kleinen Vilm" mit nur bis zu 21 Meter Höhe im Süden. Von einem zum anderen Ende der Insel sind es nur rund 2,5 Kilometer.
Dabei ist die Breite der Insel so klein, dass der ganze Vilm nur rund einen qkm groß ist. Diese Zahlen sollen nur eine ungefähre Orientierung vermitteln, denn durch Uferabtrag an der Steilküste und Anlandung andernorts gibt es fortlaufend Veränderungen.Einen Rundgang auf der Insel Vilm können wir vom Kreidefelsen-Team allen Naturliebhabern nur wärmstens empfehlen.

Eichen und Buchen auf der Insel Vilm und die Maler, die die Insel liebten

Nach einem Besuch auf der Insel Vilm schwärmte der Dresdner Arzt und Maler Carl Gustav Carus (1789-1869) von diesem "kleinen Eilande".
"Ungestört und ehrwürdig" seien hier "Eichen und Buchen zu ungewöhnlichem Umfange aufgewachsen". Noch heute kann man bei einem Rundgang auf der Insel diesen herrlichen Baumbestand bewundern, da er rechtzeitig unter Schutz gestellt wurde.

Die Insel Vilm als Naturschutz- und Regierungsinsel

Im Jahr 1936 wurde die Insel Vilm unter Naturschutz gestellt. Im Jahr 1959 erfolgte die Übernahme der Insel durch den Ministerrat der DDR. In der Folgezeit wurde die Insel Vilm für den öffentlichen Besucherverkehr gesperrt.
Auf der Insel entstanden elf Häuser (Gästehäuser, Verwaltungs- und Wirtschaftsgebäude). Hohe Funktionäre, einschließlich der DDR-Staatschefs Ulbricht und Honecker weilten hier. Abgeschirmt von der Bevölkerung verbrachten sie hier ihre freien Tage.

Damit war die Zeit der starken öffentlichen Nutzung der Insel Vilm vorüber. Zu dieser war es in den Jahren 1957/58 gekommen. Damals gab es eine öffentliche Gaststätte auf der Insel. Fahrgastschiffe sollen zeitweise täglich bis zu 700 Menschen auf die Insel gebracht haben. Für einen solchen Besucherstrom wurde die Insel Vilm auch am Ende der DDR-Zeit und danach nicht mehr geöffnet.

Unmittelbar vor dem Ende der DDR kam es am 1. Oktober 1990 zur "Verordnung über die Festsetzung von Naturschutzgebieten und einem Landschaftsschutzgebiet von zentraler Bedeutung mit der Gesamtbezeichnung Biosphärenreservat Südost-Rügen". Die Insel Vilm gehört als Naturschutzgebiet weitestgehend zur Schutzzone I dieses Biosphärenreservates, also ihrem Kernbereich. Der Rest mit den Gästehäuser und anderen genutzten Flächen ist Teil der Schutzzone II, der sogenannten Entwicklungs- und Pflegezone.

Internationale Naturschutzakademie (INA) auf der Insel Vilm

Die "Internationale Naturschutzakademie Vilm" wurde am 6. Oktober 1990 ihrer Bestimmung übergeben. Sie ist heute dem Bundesamt für Naturschutz als Aussenstelle zugeordnet. Genutzt werden die bereits erwähnten Gebäude aus der DDR-Zeit. Zu den Aufgaben der Akademie gehört die "fachwissenschaftliche Beratung und Unterstützung des Bundsumweltministers im Rahmen der internationalen Zusammenarbeit, ökosystemare Umweltbeobachtung und Forschung im Ostseeraum, Förderung des Wissenschaftstransfers und der internationalen Zusammenarbeit".

Vilm-Malerei: Carl-Gutstav Carus und Caspar Davi Friederich

Dass der Arzt und Maler Carl-Gustav Carus zu den vielen Menschen gehörte, die von der Insel Vilm, bei einem Besuch begeistert waren, wurde bereits erwähnt . Mit großer Wahrscheinlichkeit ist auch sein Ölgemälde "Erinnerung an eine bewaldete Ostseeinsel" von seinem Aufenthalt auf der Insel Vilm angeregt worden. Dagegen trägt ein Aquarell von Friedrich Preller dem  lteren (1804-1878) aus der Zeit um 1840 eindeutig den Titel "Insel Vilm". Diese Insel hat auch keinen geringeren als den berühmten Caspar David Friedrich (1774-1840) in seiner Kunst beeinflußt. Bereits der Blick von Rügen zur Insel Vilm inspirierte ihn. So entstand um 1801 eine Bleistiftzeichnung mit diesem Motiv und um 1809 seine Sepiazeichnung "Blick zur Insel Vilm". Besonders faszinierend ist das Ölgemälde "Landschaft mit Regenbogen", das nach den genannten Arbeiten im Jahr 1810 entstand.

Lust auf eine Fahrt zur Insel Vilm und eine Führung? Hier die Möglichkeit:
Fahrgastreederei Lenz e.K.. Telefon: 038301-61896, Fax: 038301-61874,
E-Mail: fgr.lenz@t-online.de, Internet: www.vilmexkursion.de

oder Infokiosk im Lauterbacher Hafen / Jenny'y Hafencafé

 

 

 

 

       
   

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